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«Leben und Gesamtkunstwerk - Atelier Robert / Haus am Gern»

 

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Am Wochenende des 8. und 9. September 2001 wird der Europäische Tag des Denkmals gefeiert.
Er steht dieses Jahr unter dem Motto «Wohnen im Baudenkmal / Habiter un monument historique».
 

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Das Haus am Gern

 und seine Unternehmenden Rudolf Steiner und Barbara MeyerCesta (rsbmc)  

bewohnen auf Einladung der Bieler Stiftung Atelier Robert ein geschütztes Baudenkmal, das Atelier Robert in Ried am Paul Robert-Weg 11 in 2502 Biel-Bienne BE. Das Atelier dient als derzeitiger Stammsitz von Haus am Gern, welcher stets am Gern liegt. Das Haus am Gern ist ein Unternehmen nach allen Regeln der Kunst. Aus diesen Gründen beteiligt sich das Haus am Gern aktiv am Europäischen Tag des Denkmals.

 

 

  
"Lee O Paul Robert"; Tilo Steireif fecit   

  

 
Das Atelier-Gebäude, das von Léo-Paul-Samuel Robert (1851 Biel -1923 Orvin) in den Jahren 1886 erbaut wurde, wird den Besuchern an den beiden Tagen der offenen Tür weitgehend zugänglich sein. Im Vordergrund soll das Wohnen von Haus am Gern in den historischen Räumen stehen. Gezeigt werden u. a. die moderne Substanz seit der Renovierung von 1987 und die inspirierende Landschaft um das Gebäude.

 
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Das Atelierhaus in renaissancistisch-historistischem Stil entstand nach Entwürfen des Künstlers in den Jahren 1886.

Es war einzig konzipiert für die Anfertigung der drei grossen Wandgemälde,
die das Treppenhaus des Musée d'art et d' histoire in Neuenburg zieren.

Diese bilden zusammen mit dem von Clement Heaton (1861-1940) ausgeführten Wand- und Deckenschmuck ein Gesamtkunstwerk ersten Ranges. Die Gemälde entstanden in den Jahren 1886 bis 1894. [Sie repräsentieren die drei grossen Regionen des Kantons Neuenburg: Val de Ruz oder Der Ackerbau, Neuenburg oder Das intellektuelle Leben und La Chaux de Fonds oder Die Industrie.]

    

Das Atelier zu Lebzeiten LéO-Paul Roberts 

  
(rsbmc) und das Haus am Gern arbeiten ebenfalls interdisziplinär in diversen Medien. Haus am Gern präsentiert deshalb zu diesem Anlass ausgewählte Beispiele neuerer Arbeiten, die in besonderer Weise mit dem historischen Gebäude und Léo-Paul Robert in Verbindung stehen. Anhand von zeitgenössischen Photographien wird das Werk des Erbauers aus einer der grossen Schweizer Künstlerfamilien lebendig und mit der Nutzung durch die heutigen Bewohner und deren Arbeiten verwoben. Sowohl die Gemeinsamkeiten wie die Unterschiede werden auf augenfällige Weise deutlich. Von besonderem Interesse ist die Beziehung von aktuellem Kunstschaffen im Jahr 2001 und dem künstlerischen Denken und Handeln um 1900.
 

"Atelier Robert"; Léo-Paul Robert fecit 
 
"Selbstbildnis als Zielscheibe, entspannt"; Rudolf Steiner fecit

"Ficktor"; Reto Leibundgut fecit   

  


Der Umgang mit der historischen Substanz, die Léo-Paul Robert im Kontext des fin de siècle schuf, führt zudem vor Augen, dass ein bewusster Gebrauch die beste Denkmalpflege ist. Der aktuelle Anlass zum Europäischen Tag des Denkmals wirft zusätzlich Fragen nach der Gestaltung im musealen Rahmen und dem Verhalten gegenüber den Besuchern auf.
 

An beiden Tagen wird den BesucherInnen ein «Cicerone» zur Verfügung stehen um allfällige Fragen zu beantworten.


In Zusammenarbeit mit dem Kurator Matthias Fischer, Boll,
erwartet das Haus am Gern die BesucherInnen
am Samstag,
den 8. und Sonntag,
den 9. September
von 9.00 bis 18.00 Uhr.  

 

Léo-Paul Robert 

 

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