| Rand
Haus am Gern hat einen Rand |
| Der Rand von Haus am Gern ist unscharf und blassgrau wie der Rest der Welt, ein Unterschied kaum auszumachen. Doch dicht am Rand gleicht Haus am Gern den Amöbenflösschen, die über das Auge treiben beim Starren in helle Flächen - in den Bildschirm beispielsweise oder an die Zimmerdecke am Morgen. Hat man sie gesehen, wird man sie nicht mehr los. Haus am Gern nimmt sich nun am Rand die Mühe, diese Splitter zu Balken und die Balken lose zusammenzubinden, den Mast zu setzen, daran einen Windsack zu hängen um zu wissen, woher der Wind etc. kurz: der Rand von Haus am Gern ist ein Floss im reissenden Fluss, im stillen Hotelpool, im stillen Ozean, im geschwätzigen Weissweinglas. Und auf dem Floss sitzen Matrosen und Matrosinen: Der Stellvertreter von Haus am Gern Der Art Process Inspector Der Ernährungsberater Der Schneider Die Unternehmensberaterin (sie weiss von nichts) Die Unternehmenden Die Tiere (sie wissen alles) |